14/05/2008 - 280 Views

Unschlüssig standen die Möbelträger in der Tür. Sie hatten sich für ihr Trinkgeld bereits bedankt. Nicole hockte auf einem vollen Karton mit Tränen in den Augen. Allein in dieser fremden, großen Stadt. Nicht ein bekanntes Gesicht, und Falko würde auch erst in frühestens zwei Wochen nachkommen können. Als die Tür sanft zugezogen wurde, hielt sie den Fluss der Tränen nicht mehr zurück. Weiterlesen »

» Kommentare (0)
05/05/2008 - 546 Views

Hauptwachmeister Schlimper hatte in seiner Abteilung allerhand Frotzelei zu ertragen. Viele seiner Kollegen beneideten ihn um seinen Job. Er war im Kommissariat der Mann, der von Berufswegen den ganzen Tag am Bildschirm saß und im Internet surfte. Die Erotikangebote forschte er nach ganz besonderen Kriterien durch. Meist gab es Probleme zur Kinderpornographie. Weiterlesen »

» Kommentare (0)
30/04/2008 - 881 Views

So schnell und unterhaltsam hatte ich die Bahnfahrt zwischen Leipzig und Köln noch nie absolviert, obwohl sie aller drei Wochen fällig war. Mit einer Entschuldigung für meine Ungeschicklichkeit waren wir schon mitten in einem nicht endenden Gespräch. Zuerst mokierte er sich vorsichtig, mochte keine schlafenden Leute im Zug. Dann machte ich ihm klar, welch anstrengender Arbeitstag mir in Köln bevorstand. Immerhin, seine warme Bassstimme hatte mir das Bedürfnis schon vertrieben, mich in meine Ecke zu kuscheln. Weiterlesen »

» Kommentare (0)
24/04/2008 - 1,217 Views

Zehn Minuten hatte sie meinen Rücken bearbeitet. Das hübsche tschechische Mädchen deutete meinen fragenden Blick richtig. Sie fragte: “War zu kurz?” und es klang wie eine Entschuldigung: “Ich habe die Prozedur so durchgeführt, wie sie vom Kurarzt verordnet wurde!” Weiterlesen »

» Kommentare (0)

In der Zimmervermittlung des Studentenwerkes ging es wie in einem Taubenschlag zu. Die Zimmer reichten sowieso nicht für alle. Dennoch blieb der Mann hinter dem Tresen cool. Zu Karolin sagte er: “Wenn Ihnen ein Einzelzimmer zu teuer ist, dann suchen sie sich doch eine Partnerin und nehmen ein Doppelzimmer.” Weiterlesen »

» Kommentare (0)
07/04/2008 - 2,350 Views

Es ist nun mal so, in einem Dorf kennt jeder jeden, und viele wissen mehr voneinander als in der Stadt. So kann man im Dorf auch schnell in Verruf kommen. Anke, die sechsundzwanzigjährige Hausangestellte eines Großbauern, hatte sich über die Jahre den Ruf erworben, eine versaute Schlampe zu sein. Zur Verbreitung so eines Rufs sind immer zwei Seiten nötig. Die entscheidende waren sicher die Kerle, die zuerst stolz waren, wenn sie mit der süßen Blondine ins Bett steigen durften, dann aber über sie herzogen. Sie hatte nun mal keinen Hof, also gab es keine ernsthaften Begehrlichkeiten von den Bauernburschen. Nur bumsen wollten sie bei ihr. Weiterlesen »

» Kommentare (0)